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Home-Office

Dieses Home-Office stresst mich total! – So genial, im Home-Office kann ich so lange ausschlafen, wie ich will und dafür abends länger arbeiten!

Wie ist es Dir mit Home-Office ergangen? Hast Du Dich gefreut, als Du erfahren hast, nun wieder an deinen Arbeitsplatz zurückkehren zu können? Oder gehörst Du zu den rund 80% der Schweizer und Schweizerinnen, die gerne weiterhin im Home-Office arbeiten möchten?

Kinder als «Störfaktor»

Falls Du Kinder hast: fühltest Du Dich im Home-Office regelmässig von diesen gestört? Oder hast Du es genossen mehr Zeit mit Deiner Familie zu verbringen? Hat es Dich gefreut, Zeit und Geld fürs Pendeln zu sparen? Oder fehlte Dir der Weg zwischen Arbeit und Zuhause, um in Gedanken Abstand von der Arbeit zu nehmen?

Unfreiwillige Isolation

Konntest Du es kaum erwarten, endlich Deine Arbeitskolleginnen und -Kollegen wieder zu sehen und auch Mal ihre Perspektive auf eine Fragestellung einzuholen? Oder warst Du produktiver, weil Du nicht immer wieder von diesen abgelenkt wurdest und der Chef oder die Chefin die Sitzungen auf ein Minimum reduzierte?

Wegfall von Struktur und Halt

Hast Du Dich über die neu gewonnene Freiheit gefreut, Deinen Tag selbst zu gestalten? Konntest Du dann arbeiten, wenn es Deinem inneren Rhythmus entspricht und ideal mit den familiären Anforderungen passt? Oder ist es Dir schwergefallen, Deinem Tag selbst eine Struktur zu geben, die klar zwischen Arbeitszeit und Freizeit unterscheidet?

Home-Office kann aus vielerlei Gründen Stress auslösen. Je nachdem, ob Du eher introvertiert oder extravertiert bist und wie gut Du Dich selbst organisieren kannst, wirst Du dem Arbeiten von zuhause wahrscheinlich mehr oder weniger abgewinnen können.

Fünf Tipps fürs Home-Office

Damit Home-Office gelingen kann, können wir jedoch Einiges selbst tun:

  1. Tag strukturieren
    • klare Arbeits-, Schlaf-, Essens- und Pausenzeiten einhalten (evtl. Erinnerung mit Wecker)
  1. Arbeitsplatz einrichten
    • separaten Platz ergonomisch und ansprechend einrichten und nur fürs Arbeiten nutzen
    • regelmässiges Ritual, um Dich gedanklich und körperlich von der Arbeit zu lösen (z.B. Licht und Computer ausschalten, Kleiderwechsel, Platz am Ende des Arbeitstages verlassen)
  1. Ziele setzen und Arbeitszeiten planen
    • Prioritäten setzen und Massnahmen zur Zielerreichung definieren
    • realistische Tages- und Wochenziele setzen (eventuell in Absprache mit Vorgesetztem)
  1. Regelmässig Pause machen
    • Arbeit mehrmals täglich unterbrechen und etwas anderes machen (z.B. regelmässige Kurzpausen zum Kaffee trinken oder Musik hören, für Stretching oder eine Atemübung)
  1. Für Ausgleich sorgen
    • Batterien aufladen dank lustvollen Aktivitäten nach der Arbeit (z.B. Spaziergang in der Natur, Freunde treffen, Erlernen einer Entspannungstechnik, freiwilliges Engagement, neues Hobby, usw.)
    • Es soll Spass machen und zu den eigenen Möglichkeiten und Bedürfnissen passen

Nur wenn wir unsere Bedürfnisse kennen, können wir diese mit den Bedürfnissen des Arbeitgebers abstimmen und Home-Office für alle Seiten befriedigend nutzen.